Freizeitangebote, Jugendräume & Treffpunkte
Freizeitangebote, Jugendräume & Treffpunkte
In Oldenburg fehlen in manchen Stadtteilen verlässliche Treffpunkte für junge Menschen. Orte, die einfach da sind, ohne Konsumzwang und ohne Anmeldung.
Welche konkreten Pläne haben Sie, um Jugendräume und Freizeitangebote in Oldenburg zu erhalten oder auszubauen? Gibt es Stadtteile oder Zielgruppen, denen Sie dabei besondere Aufmerksamkeit widmen würden?
Bündnis 90/Die Grünen
- Jugendräume
- Schulen zu sozialen Räumen (mit Übernachtungsmöglichkeiten in schwierigen familiären Konstellationen) machen
- Prävention stärken
- Finanzierung sichern
Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD)
Wir wollen die Jugendfreizeitstätten personell stärken, damit diese ihre wichtige Arbeit weiterhin gut durchführen können. Alle jungen Menschen in Oldenburg sollen in Zukunft dank eines Jugendparlaments noch besser über alles, was in Oldenburg vorgeht, mitentscheiden können.
Volt
Wir wollen Jugendräume und Freizeitangebote in ganz Oldenburg erhalten und ausbauen. Dazu gehören die Modernisierung von Jugendzentren, Sportstätten und Bürgerhäusern sowie mehr offene Jugendtreffs, Ferien- und Kulturangebote. Leerstehende Gebäude sollen für Vereine, Jugendprojekte und Kreativräume nutzbar werden. Besonderen Fokus legen wir auf barrierefreie, sichere und niedrigschwellige Angebote, die allen jungen Menschen – unabhängig von Herkunft, Geschlecht oder Beeinträchtigung – offenstehen.
Wählergemeinschaft Für Oldenburg (WFO)
Schwerpunkt: Freizeit und Lebensqualität
Mehr Freizeitmöglichkeiten für ältere Kinder und Jugendliche. Die WFO setzt sich dafür ein, dass in Oldenburg endlich mehr Freizeit- und Bewegungsangebote für ältere Kinder und Jugendliche geschaffen werden. Während es für kleinere Kinder Spielplätze gibt, fehlen für ältere Kinder und Jugendliche oft geeignete Orte, um sich zu treffen, Sport zu treiben und ihre Freizeit aktiv zu gestalten. Wir möchten neue Bolzplätze, Bewegungsflächen und attraktive Treffpunkte schaffen, damit auch außerhalb von Vereinen und kostenpflichtigen Angeboten Möglichkeiten ...
Partei Für Gerechtigkeit (PGM)
Junge Menschen brauchen Orte, an denen man bleiben darf, ohne etwas zu kaufen. Wir fordern erstens: Bestandsgarantie für alle offenen Einrichtungen. Zweitens: mehrjährige Förderung, damit Träger Personal halten können. Drittens: vorhandene Räume öffnen – z.B. Schulhöfe und Sporthallen außerhalb der Nutzungszeiten. Schwerpunkte im Kennedyviertel, Osternburg, Kreyenbrück; am Fliegerhorst von Anfang an mitgeplant. Dabei haben wir besonders: Mädchen und FLINTA sowie Jugendliche mit Behinderung im Blick.
Die Linke
Wenn es keine Treffpunkte gibt, an denen sich Jugendliche treffen, feiern oder auch nur verweilen bzw. erholen können, läuft irgendetwas in einer Stadt falsch. Hier darf nicht gekürzt werden. Bereits bestehende Jugendtreffpunkte müssen finanziell abgesichert und beim Ausbau unterstützt werden. Auch öffentliche Orte wie der Sportpark Kreyenbrück oder der Utkiek zeigen, wie viel Lebensqualität gemeinsam genutzte Flächen in einen Stadtteil bringen. Das Konzept von „Third Places“ (Orte ohne den Zwang, Geld auszugeben) ist für uns ein Modell, um echte Teilhabe für alle zu ermöglichen....
Polizeigewalt, Rassismus & Konsequenzen
Polizeigewalt, Rassismus & Konsequenzen
Am 20. April 2025 wurde der 21-jährige Lorenz A. in Oldenburg von einem Polizisten erschossen. Seitdem fordern viele junge Menschen in unserer Stadt Aufklärung und Konsequenzen. Schwarze Jugendliche und junge Menschen mit Migrationsgeschichte berichten, dass sie sich durch die Polizei nicht geschützt, sondern bedroht fühlen.
Wie stehen Sie zur Forderung nach einer unabhängigen Aufarbeitung des Falls Lorenz? Welche konkreten Schritte werden Sie auf kommunaler Ebene unternehmen oder einfordern, um Aufklärung voranzutreiben und Vertrauen wiederherzustellen? Und: Was tun Sie dafür, dass sich alle jungen Menschen in Oldenburg, unabhängig von Hautfarbe oder Herkunft, sicher fühlen können?
Bündnis 90/Die Grünen
- Präventionsrat, Polizei, Politik, junge Menschen in Antidiskriminierungsrunde, klare Absprachen treffen und Ziele formulieren
Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD)
In Oldenburg soll sich jede und jeder sicher fühlen können. Wir wollen Angsträume systematisch abbauen, indem wir abgelegene Wege und Parkhäuser mit einer besseren Beleuchtung ausstatten. Wir wollen Prävention stärken und generell mit einer höheren Videoüberwachung arbeiten, um bei Verbrechen immer eine neutrale Aufarbeitung zu ermöglichen. Als SPD-Oldenburg wollen wir die Verhandlung am Oberlandesgericht im Fall Lorenz abwarten, bevor wir eine weitere Aufarbeitung fordern.
Volt
Der Fall Lorenz muss unabhängig und transparent aufgearbeitet werden, um Vertrauen in die öffentlichen Institutionen zu stärken. Auf kommunaler Ebene setzen wir uns für konsequente Antidiskriminierungsmaßnahmen, unabhängige Meldestellen und regelmäßige Schulungen in Behörden ein. Mit einer Expert*innengruppe gegen Hasskriminalität sowie der Förderung von Projekten gegen Rassismus und Gewalt wollen wir dazu beitragen, dass sich alle jungen Menschen – unabhängig von Hautfarbe oder Herkunft – in Oldenburg sicher fühlen.
Wählergemeinschaft Für Oldenburg (WFO)
Eine Aufarbeitung ist wichtig um alle Umstände zu erfahren, wie es zu diesem Vorfall kommen konnte. Dabei sollten beide Seiten gründlich geprüft und gehört werden. Zur Erhöhung der Sicherheit im innerstädtischen Bereich ist eine verstärkte Polizeipräsenz in Kombination mit dem gezielten Einsatz von Überwachungskameras sinnvoll. Sichtbare Streifen wirken präventiv, stärken das Sicherheitsgefühl der Bürgerinnen und Bürger und ermöglichen ein schnelles Eingreifen bei Vorfällen. Ergänzend können Kameras an besonders belasteten Orten Straftaten abschrecken dabei muss Datenschutz beachtet werden.
Partei Für Gerechtigkeit (PGM)
Der Tod von Lorenz A. muss lückenlos aufgeklärt werden. Wir unterstützen die Forderung nach unabhängiger Aufarbeitung – dass die Bodycams ausgeschaltet waren, darf sich nie wiederholen. Kommunal fordern wir für den städtischen Ordnungsdienst verbindliche Standards, Anti-Bias-Schulungen und eine unabhängige Beschwerdestelle mit öffentlichem Jahresbericht. Vom Land fordern wir eine unabhängige Ermittlungsstelle bei Vorwürfen gegen die Polizei. Und wir stellen die gekürzte Antidiskriminierungsberatung IBIS wieder her: Wer sich bedroht fühlt, braucht eine unabhängige Anlaufstelle.
Die Linke
Die Verzögerung der Prozesseröffnung und Ermittlung ausgerechnet durch die Polizei Delmenhorst gleichen einer Farce. Dass es jetzt zu einem Verfahren kommt, ist das Mindeste und darf nicht einfach als ein „Reinwaschen“ enden. Denn das Problem bleibt der strukturelle und institutionelle Rassismus. Wir fordern weiterhin eine unabhängige Ermittlung. Konkret wollen wir uns für unabhängige, finanziell gesicherte Antidiskriminierungsstellen mit Rechtsberatung einsetzen, eine anonyme Meldestelle für rassistische Vorfälle einrichten sowie verpflichtende Schulungen bei der Polizei und Verwaltung.
Mobilität
Mobilität
Wer kein Auto hat und wenig Geld, kommt in Oldenburg nicht überall hin, besonders abends und in Randlagen.
Was werden Sie tun, damit junge Menschen in Oldenburg, auch ohne Auto und ohne viel Geld, gut und sicher mobil sein können?
Bündnis 90/Die Grünen
- kostenloses Busticket am Sonnabend ausweiten
- VWG als Mobilitätsdienstleister (nicht nur als Busunternehmen)
- kostenloses Schüler:innen und Azubi-Ticket
Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD)
Wir wollen eine Stadt der kurzen Wege, wir wollen einen bezahlbaren ÖPNV und wir wollen den kostenlosen Bus-Samstag weiter ausbauen. Wir wollen mehr Expressbuslinien und mehr kleine Busse zwischen den Stadtteilen. Wir wollen autonome Systeme schaffen und wir arbeiten daran, dass es in Zukunft rund um die Uhr ein ÖPNV-Angebot geben kann.
Volt
Wir wollen Mobilität für alle jungen Menschen ermöglichen – unabhängig von Einkommen oder Auto. Dafür setzen wir uns für vergünstigte Tickets für Schüler*innen, Auszubildende und Studierende sowie eine Mobilitätscard für Bus, Bahn, Rufbus und Bikesharing ein. Gleichzeitig bauen wir sichere Radwege, bessere ÖPNV-Verbindungen mit längeren Betriebszeiten und barrierefreie Haltestellen aus. Es geht nicht darum, das Auto zu verbannen, sondern Menschen eine Wahlfreiheit zu geben. Das kostenlose Busfahren am Samstag soll mindestens fortgeführt und ausgeweitet werden.
Wählergemeinschaft Für Oldenburg (WFO)
Also Oldenburg ist eine Fahrradfahrer Stadt. Radwege ausbauen ja – aber sinnvoll. Faires Miteinander aller Verkehrsteilnehmer ohne einseitige Bevorzugung. Zudem sollten zusammen mit der VWG weitere Programme geprüft werden.
Partei Für Gerechtigkeit (PGM)
Sofort: Wir weiten „Samstags einfach Bus fahren" auf das ganze Wochenende aus und bauen das Sozialticket über den Oldenburg-Pass aus. Für Randlagen und die Abendstunden fordern wir dichtere Takte und On-Demand-Angebote statt Busse, die um 20 Uhr aufhören. Finanziert wird das aus konsequenter Parkraumbewirtschaftung –zweckgebunden per Ratsbeschluss. Ziel bleibt der ticketfreie Stadtbus, ehrlich in Stufen statt als leeres Versprechen. Sicher unterwegs heißt außerdem: beleuchtete, einsehbare Wege, barrierefreie Haltestellen bis 2030 und Radwege, die Oldenburg zu einer echten Fahrradstadt machen.
Die Linke
Die Antwort ist einfach: Das Busangebot in Oldenburg muss ausgebaut (mehr Busse, höhere Taktung) und kostenfrei werden. Für eine lebendige Stadt braucht es eine gute Anbindung und Verbindung zwischen den Stadtteilen. Dazu braucht es kommunale Finanzierung, Zuschüsse des Landes sowie großer Arbeitgeber, die vom Nahverkehr profitieren. Die Arbeitsbedingungen der Beschäftigten der VWG gehören verbessert (z. B. durch den TV-N). Daneben wollen wir das Fahrrad und den Fußverkehr über das Auto stellen, indem wir z. B. die Fahrradinfrastruktur ausbauen. Ziel ist das Konzept der „Walkable Cities“.
Klimaschutz & lebenswerte Stadt
Klimaschutz & lebenswerte Stadt
Hitzetage in der Stadt, fehlende Grünflächen, Überschwemmungen: der Klimawandel ist in Oldenburg längst angekommen und betrifft junge Menschen direkt.
Was wollen Sie in Oldenburg konkret für mehr Klimaschutz und eine lebenswerte Stadt tun und wie beziehen Sie junge Menschen dabei ein?
Bündnis 90/Die Grünen
- Kinder-/Jugendrat mit echter Entscheidungskompetenz
- Schwammstadt
- Fußgänger:innenbrücke über Hunte
- Änderung der starren Ressortzuständigkeit in Verwaltung
- Klima-, Umwelt- und Naturschutz als übergeordnetes Ziel für alle Maßnahmen verbindlich machen
- Fußgänger:innenzone ausweiten
- Radwegekonzept nach feministischer Stadtplanung ausrichten
- Beispiele Berlin Mitte, Frankfurt a.M. u.a. als Vorbild (wenig Aufwand, Farbe und Poller)
- vierspurige Straßen rückbauen
Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD)
Bei der Wärmeerzeugung entstehen, auch in Oldenburg, die meisten Treibhausgase. Wir wollen alle städtischen Gebäude auf Wärmepumpen oder andere klimaneutrale Heizsysteme umstellen. Wir wollen alle öffentlichen Gebäude, bei denen es sich lohnt, mit Photovoltaikanlagen und Stromspeichern ausstatten. Wir werden begrünte Dächer, Photovoltaikanlagen, ökologisch nachhaltige Baustoffe und klimaneutrale Energiekonzepte als verbindlichen Bestandteil neuer Bauprojekte festlegen. Junge Menschen werden wir dabei über das Jugendparlament einbeziehen.
Volt
Wir wollen Oldenburg klimaresilient und lebenswert gestalten: durch das Konzept der Schwammstadt, mehr Grünflächen, entsiegelte Flächen, begrünte Dächer und Fassaden sowie den Schutz natürlicher Wasserräume. Parks, Tiny Forests und schattige Aufenthaltsorte helfen gegen Hitze und Starkregen. Junge Menschen sollen durch Beteiligungsformate, Umweltprojekte und Bildungsangebote aktiv in die Gestaltung ihrer Stadt einbezogen werden.
Wählergemeinschaft Für Oldenburg (WFO)
Oldenburg hat das Potenzial, eine der lebenswertesten Städte Norddeutschlands zu werden – wenn Klimaschutz nicht länger als Verzicht verstanden wird, sondern als Chance für mehr Lebensqualität. Junge Menschen müssen dabei nicht nur beteiligt werden, sondern aktiv mitentscheiden lassen. Ein Jugend-Stadtlabor könnte Ideen entwickeln und direkt in Pilotprojekte umsetzen – von der Gestaltung öffentlicher Plätze über urbane Begrünung bis hin zu digitalen Lösungen für Mobilität und Energie. Wer in dieser Stadt lebt, soll sie auch mitgestalten können. Klimaschutz gelingt nur gemeinsam.
Partei Für Gerechtigkeit (PGM)
Wir stehen zur Klimaneutralität 2035 – ohne Schönrechnen über Zertifikate. Konkret: jährlicher Klimabericht an den Rat mit Konsequenzen bei Zielverfehlung, Solarpflicht auf städtischen Neubauten, Entsiegelung und Schwammstadt-Prinzip gegen Starkregen, ein Hitzeaktionsplan mit Trinkbrunnen und kühlen Orten. Für jeden gefällten Stadtbaum pflanzen wir zwei neue, die Baumschutzsatzung bleibt. Junge Menschen binden wir nicht nur symbolisch ein: über eine digitale Beteiligungsplattform für Unter-18-Jährige und ein eigenes Budget, über das sie selbst mitentscheiden.
Die Linke
Klimagerechtigkeit ist eine Querschnittsaufgabe. Klimapolitische Entscheidungen wirken sich tiefgreifend auf den Alltag, die Umwelt und das Zusammenleben in Oldenburg aus. Deshalb müssen sie demokratisch legitimiert und sozial gerecht sein. Konkret wollen wir einen verbindlichen Hitzeschutzplan umsetzen, Entsiegelungsstrategien endlich konsequent um- und fortsetzen und Grünflächen ausbauen. Außerdem müssen Biotope/Gewässer geschützt sowie Natur-Flächen in Wohnquartieren gefördert werden. Dazu wollen wir auch kommunal erneuerbare Energien und energetische Sanierungen weiter fördern.
Digitale Teilhabe & Sicherheit im Netz
Digitale Teilhabe & Sicherheit im Netz
Digitale Teilhabe gehört heute zum Alltag. Gleichzeitig gibt es Jugendeinrichtungen ohne WLAN, fehlende digitale Beteiligungsmöglichkeiten und Debatten über Social-Media-Verbote für Minderjährige. Zudem machen viele junge Menschen Erfahrungen mit Hass, Mobbing oder Betrug im Netz.
Wie wollen Sie sicherstellen, dass alle jungen Menschen in Oldenburg digital teilhaben können? Und welche Rolle soll die Stadt dabei spielen, junge Menschen vor Risiken im digitalen Raum zu schützen?
Bündnis 90/Die Grünen
- Schule, Bildungsauftrag
- Jugendräume entsprechend stärken
- auf Landesebene: IT-Expert:innen an Schulen (ohne Unterrichtsverpflichtung)
Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD)
Hass, Mobbing oder Betrug im Netz sind nicht zu tolerieren. Wir wollen hierauf einen Fokus in der städtischen Präventionsarbeit richten. Wir werden digitale Angebote konsequent ausbauen, ohne analoge Zugänge aufzugeben. Denn für uns ist klar: Wer keine digitalen Endgeräte besitzt oder diese nicht uneingeschränkt nutzen kann oder will, darf nicht von gesellschaftlicher Teilhabe ausgeschlossen sein.
Volt
Wir wollen eine digitale Teilhabe für alle jungen Menschen ermöglichen – durch eine bessere digitale Ausstattung von Schulen und Jugendeinrichtungen, zuverlässiges WLAN und moderne Beteiligungsmöglichkeiten. Die Stadt soll digitale Angebote ausbauen, etwa durch transparente Online-Beteiligung und die digitale Übertragung von Ausschusssitzungen sowie Speicherung/Verfügbarkeit dessen. Gleichzeitig braucht es mehr Aufklärung und Unterstützung im Umgang mit Hass, Mobbing und Betrug im Netz. Digitale Angebote sollen sicher und für alle zugänglich sein.
Wählergemeinschaft Für Oldenburg (WFO)
In Oldenburg kann man kostenlos das öffentliche OL-WLAN nutzen, das an vielen Plätzen der Innenstadt sowie in einigen öffentlichen Gebäuden verfügbar ist. Auch in der Stadtbibliothek steht Besucherinnen und Besuchern während der Öffnungszeiten kostenloses WLAN zur Verfügung. Darüber hinaus gibt es in einigen Bussen sowie in verschiedenen öffentlichen Einrichtungen und Geschäften frei zugängliche WLAN-Hotspots. Der Zugang in Jugendeinrichtungen muss im Einzelfall geprüft werden und dann unbürokratisch umgesetzt werden.
Partei Für Gerechtigkeit (PGM)
Teilhabe beginnt beim Zugang: freies WLAN in allen städtischen Jugendeinrichtungen, Bibliotheken und Quartierstreffs – das kostet wenig und wirkt sofort. Beteiligung heißt bei uns eine echte digitale Plattform für Unter-18-Jährige mit eigenem Budget, nicht nur ein Kummerkasten. Beim Schutz setzen wir auf Kompetenz statt pauschaler Social-Media-Verbote: Medienbildung in Schule und Jugendarbeit und klare Ansprechstellen bei Mobbing, Hass und Betrug. Und die Stadt muss selbst Vorbild sein – mit sicheren, datensparsamen Systemen und regionalem Hosting statt anonymer Großplattformen.
Die Linke
Zur Teilhabe gehört der Zugang zum Internet, daher braucht es kostenloses WLAN in allen öffentlichen Einrichtungen und auf öffentlichen Plätzen. Die öffentliche Debatte zu Social Media wirkt schief und aus der Zeit gefallen. Der digitale Raum gehört bereits zur Lebensrealität junger Menschen. Junge Menschen sollten durch Angebote an Bildungseinrichtungen oder anderen Orten, wie z. B. dem Computermuseum, befähigt werden, sich souverän im digitalen Raum zu bewegen. Hass und Mobbing müssen aufrichtig thematisiert und Lehrkräfte mit der zusätzlichen Herausforderung nicht allein gelassen werden.
Bezahlbarer Wohnraum
Bezahlbarer Wohnraum
Wer volljährig wird und ausziehen möchte oder muss, findet in Oldenburg mitunter nur schwer bezahlbare WG-Zimmer oder Wohnungen. Sozialer Wohnungsbau berücksichtigt junge Menschen oft zu wenig.
Was wollen Sie konkret tun, damit junge Menschen in Oldenburg bezahlbar wohnen können? Wie stehen Sie zu sozialem Wohnungsbau speziell für junge Menschen?
Bündnis 90/Die Grünen
- Wohnraumtauschbörse
- Soziale Wohnungsbaugesellschaft
- Quote für junge Menschen
- Sanierungs- und Umbauprojekte vor Neubau
Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD)
Wir wollen Wohnheime für Auszubildende fördern. Wohnen ist die soziale Frage unserer Zeit. Wir stehen für eine sozialdemokratische Wohnungs- und Baupolitik und treten dafür ein, dass alle Menschen unabhängig vom Einkommen zu guten Bedingungen in Oldenburg wohnen können. Eines unserer wichtigsten Ziele ist daher, mehr günstigen Wohnraum zu schaffen und dazu beizutragen, den massiven Anstieg der Mietpreise der vergangenen Jahre deutlich zu bremsen. Zudem werden wir die soziale Durchmischung unserer Stadtteile fördern und ökologische Nachhaltigkeit beim Wohnungsbau vorantreiben.
Volt
Wir wollen, dass junge Menschen in Oldenburg bezahlbaren Wohnraum finden können. Deshalb setzen wir uns dafür ein, dass bei öffentlichen Wohnbauprojekten mindestens 40 % der Wohnungen als Sozialwohnungen oder preisgedämpfter Wohnraum entstehen. Zusätzlich wollen wir Leerstand aktiv bekämpfen, ungenutzte Gebäude für Wohnraum nutzen und Zweckentfremdung begrenzen. Sozialer Wohnungsbau muss junge Menschen stärker berücksichtigen und ihnen den Start in ein selbstständiges Leben ermöglichen. Die Housing-First-Strategie aus Finnland soll auch für Oldenburg geprüft werden.
Wählergemeinschaft Für Oldenburg (WFO)
Das Thema sozialer Wohnungsbau ist seit Jahrzehnten ein Dauerthema. Oft gute Ansätze und Pläne unter anderem der GSG finden jedoch entweder keine Mehrheiten oder es mangelt am Budget, Genehmigungsverfahren und Bürokratie. An den Mehrheiten können die jungen Wähler an der Wahlurne was ändern. In der Digitalisierung und Transparenz über Entscheidungen kann die WFO demnächst im Stadtrat was ändern.
Partei Für Gerechtigkeit (PGM)
30 % Sozialwohnungsquote bei allen größeren Neubauprojekten auf städtischem Grund – verbindlich und mit dauerhafter Mietpreisbindung, am Fliegerhorst genauso. Speziell für junge Menschen: kleine Wohnungen und WG-taugliche Grundrisse gezielt einplanen statt fast nur Familienwohnungen, dazu genossenschaftliches Wohnen über günstige Grundstücke fördern. Besonders im Blick haben wir Careleaver, die mit 18 aus der Jugendhilfe ausziehen müssen – sie brauchen feste Kontingente. Und wir aktivieren Leerstand konsequent über das Instandsetzungsgebot nach § 177 BauGB.
Die Linke
Um Mietpreise zu senken, muss der soziale Wohnungsbau deutlich ausgebaut werden. Dafür muss die Stadt Geld in die Hand nehmen: Kommunaler oder genossenschaftlicher Wohnungsbau mit dauerhafter Sozialbindung muss vorangetrieben und gefördert werden. Durch ein größeres und günstigeres Angebot sinkt der Mietspiegel, wovon alle Mieterinnen profitieren. Dazu wollen wir Leerstand besteuern; Wohnen darf kein Spekulationsmarkt sein. Durch günstigere Mieten und neue Studentinnenwohnheime profitieren vor allem junge Menschen mit weniger finanziellen Mitteln wie Azubis oder Studierende.
Psychische Gesundheit & Beratungsangebote
Psychische Gesundheit & Beratungsangebote
Immer mehr junge Menschen suchen Unterstützung bei psychischen Belastungen und stoßen auf lange Wartelisten oder fehlende Angebote in ihrer Nähe.
Was wollen Sie tun, um jungen Menschen in Oldenburg schnelle und unkomplizierte Unterstützung (bei psychischen Belastungen) zu gewährleisten, wenn sie sie brauchen? Welche Lücken im bestehenden Angebot sehen Sie?
Bündnis 90/Die Grünen
- Bundesaufgabe (hohen Belastungen für Psycholog:innen und Patient:innen zu begegnen)/Bürger:innenversicherung endlich einführen
- Lücken: Telefonische Krisenintervention; lange Wartezeiten; privat Versicherte im Vorteil
- kommunal: Präventionsrat
Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD)
Wir wollen, dass allen Menschen konsequent geholfen werden kann, wenn sie Hilfe benötigen. Als Kommune werden wir die Rahmenbedingungen schaffen, damit sich mehr Hilfsangebote in Oldenburg ansiedeln können.
Volt
Viele junge Menschen finden bei psychischen Belastungen nicht schnell genug Hilfe. Besonders bei Themen wie ADHS, Autismus, Depressionen oder anderen psychischen Erkrankungen fehlen Fachkräfte und niedrigschwellige Anlaufstellen. Wir wollen psychosoziale Beratungsstellen, Schulsozialarbeit und Krisenhilfen ausbauen sowie Projekte wie Propeller stärken. Durch Prävention, Selbsthilfeangebote und bessere Versorgung sollen junge Menschen schneller Unterstützung erhalten.
Wählergemeinschaft Für Oldenburg (WFO)
k.A.
Partei Für Gerechtigkeit (PGM)
Wir wollen einen kommunalen Beauftragten für psychische Gesundheit, der Angebote koordiniert und Lücken sichtbar macht. Außerdem wollen wir die städtisch geförderte Beratung verdoppeln. Die größte Lücke sehen wir beim Übergang mit 18: Die Jugendhilfe endet, das Erwachsenensystem greift zu spät. Es fehlen außerdem Anlaufstellen ohne Termin und Diagnose – wohnortnah statt nur in der Innenstadt. Beratungsstellen brauchen mehrjährige Förderung statt jährlicher Unsicherheit. Bei den Therapieplätzen ist das Land zuständig – dort machen wir Druck, statt auf Zuständigkeiten zu verweisen.
Die Linke
Gerade nach Corona ist der Bedarf an psychischer Gesundheitsversorgung und Beratung immens gestiegen. Die Kürzungen von SPD und CDU werden die Situation Betroffener noch weiter verschlimmern. In Rücksprache mit Psychologinnen fordern wir eine kommunale Unterstützung der Niederlassung und Ausbildung von Psychologinnen, z. B. durch städtische Gesundheitszentren. Außerdem braucht es für Betroffene kommunale Krisenteams mit 24/7-Erreichbarkeit.
Schule & Bildungsinfrastruktur
Schule & Bildungsinfrastruktur
Der Zustand von Schulgebäuden und Berufsschulen ist für junge Menschen direkt spürbar. Ob es genug Platz, moderne Ausstattung und gute Lernbedingungen gibt, hat viel damit zu tun, wie ernst Bildungspolitik vor Ort genommen wird.
Wie wollen Sie den Zustand der Schulgebäude in Oldenburg verbessern? Welche Investitionen halten Sie für dringend notwendig?
Bündnis 90/Die Grünen
- Architektur, Klima- und Naturschutz, soziale Kompetenz gehören an einen Tisch
- Schule als Lebensraum
- Prioritätenliste erstellen
Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD)
Mit gezielten Investitionen in Ausstattung, Gebäude und sozialpädagogisches Personal werden wir unsere Schulen auch künftig nach Kräften unterstützen. Wir setzen uns beim Land für eine Reduzierung der Klassengrößen ein, damit Lehrkräfte Kinder individueller fördern können. Bei der Zusammensetzung der Klassen und deren Größe muss zudem der Förderbedarf der einzelnen Schüler*innen berücksichtigt werden.
Volt
Die Qualität einer Stadt bemisst sich maßgeblich an der Qualität ihrer Bildungseinrichtungen. Wir wollen den Sanierungsstau an Oldenburger Schulen wie z.B. das BZTG oder die Grundschule Wunderburg konsequent abbauen. Priorität haben sichere, moderne und barrierefreie Lernorte mit funktionierenden Sanitäranlagen, zeitgemäßer IT-Ausstattung und passenden Räumen für Ganztag, Inklusion und moderne Pädagogik. Besonders Berufsschulen und stark belastete Standorte brauchen schnelle Investitionen, damit junge Menschen gute Bildungsbedingungen vorfinden.
Wählergemeinschaft Für Oldenburg (WFO)
Ziel ist, dass jede Schülerin und jeder Schüler in einem sicheren, funktionalen und zeitgemäßen Gebäude lernt. Vorrang haben die Sanierung maroder Dächer, Heizungen, Sanitäranlagen und die Beseitigung von Schadstoffen. Parallel investieren wir in moderne Klassenräume, digitale Infrastruktur, Barrierefreiheit und energieeffiziente Gebäudetechnik. Neubauten oder Erweiterungen sind dort notwendig, wo dauerhaft Platz fehlt. Entscheidend ist ein realistischer Sanierungsplan mit gesicherter Finanzierung, damit Maßnahmen zügig umgesetzt und nicht über Jahre verschoben werden.
Partei Für Gerechtigkeit (PGM)
Erstens: Der Sanierungsstau wird vollständig beziffert und veröffentlicht – ein Plan mit verbindlichen Fertigstellungsterminen für jede Schule, Berufsschule und Sporthalle, öffentlich einsehbar. Zweitens: serielle Sanierung wird Standard. Die IGS Kreyenbrück zeigt, dass das in den Sommerferien geht – ohne Unterrichtsausfall, mit rund 491.000 eingesparten Kilowattstunden pro Jahr. Drittens nutzen wir dafür das Bundes-Sondervermögen, das den Kommunen bis 2042 zur Verfügung steht. Dringend: die acht sanierungsbedürftigen Sporthallen und alles, was erwiesen gesundheitlich bedenklich ist.
Die Linke
Jedes Kind hat Anspruch auf eine gute Lernumgebung. Während mit der BBS 3 moderne Standards geschaffen wurden, besteht an vielen älteren Schulen weiterhin Sanierungsbedarf. Wir setzen uns für ein kommunales Investitionsprogramm ein: Sanierung statt Flickwerk, barrierefreie und klimagerechte Gebäude sowie moderne Ausstattung für alle Schulen. Besonders dort, wo soziale Benachteiligung groß ist, muss zuerst investiert werden. Gute Bildung ist eine öffentliche Aufgabe und darf nicht unter Sparpolitik leiden.
Mitbestimmung & Jugendparlament
Mitbestimmung & Jugendparlament
Viele junge Menschen wünschen sich, dass ihre Meinung in der Stadtpolitik stärker gehört wird, und dass vor der Wahl gemachte Versprechen nach der Wahl eingehalten werden.
Wie wollen Sie sicherstellen, dass junge Menschen in Oldenburg bei Entscheidungen, die sie betreffen, wirklich gehört werden? Welche Rolle soll das Jugendparlament dabei spielen und wie wollen Sie seine Arbeit unterstützen?
Bündnis 90/Die Grünen
Kinder- und Jugendparlament einrichten; Entscheidungen relevant
Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD)
Das Jugendparlament ist ein wichtiger Bestandteil der kommenden Beteiligungslandschaft in der Stadt Oldenburg. Wir sind stolz darauf den Antrag zur Prüfung des Jugendparlaments in den Jugendhilfeausschuss und den Rat eingebracht zu haben.
Volt
Junge Menschen müssen bei Entscheidungen, die sie betreffen, verbindlich beteiligt werden. Wir wollen die Arbeit des Jugendparlaments stärken und ihm feste Beteiligungsmöglichkeiten in kommunalen Ausschüssen geben. Zusätzlich fördern wir Jugendbudgets, Beteiligungsprojekte und die Zusammenarbeit mit Schulen, Vereinen und der Stadtverwaltung. Mit Workshops, Rathausbesuchen und echten Mitspracherechten wollen wir Demokratie erlebbar machen und Vertrauen schaffen.
Wählergemeinschaft Für Oldenburg (WFO)
Junge Menschen sollen bei Entscheidungen, die sie betreffen, frühzeitig und verbindlich beteiligt werden. Das Jugendparlament spielt dabei eine wichtige Rolle und soll organisatorisch sowie finanziell unterstützt werden. Gleichzeitig sollen Politik und Verwaltung transparent darlegen, wie mit den Vorschlägen des Jugendparlaments umgegangen wird. Ergänzend sollen digitale Beteiligungsangebote und der Austausch mit Schulen ausgebaut werden, um mehr jungen Menschen eine Mitwirkung zu ermöglichen.
Partei Für Gerechtigkeit (PGM)
Beteiligung wirkt nur, wenn sie Folgen hat. Wir wollen einem echten Jugendparlament Rede- und Antragsrecht im Rat und in den Fachausschüssen geben, dazu ein eigenes Budget und hauptamtliche Begleitung – ehrenamtlich allein ist das nicht zu leisten. Die Verwaltung muss auf jeden Antrag fristgebunden und öffentlich antworten. Ergänzend wollen wir eine digitale Plattform für Unter-18-Jährige. Und zum zweiten Teil: Wir veröffentlichen unser Abstimmungsverhalten im Rat konsequent und transparent. Dann könnt ihr selbst nachprüfen, ob wir halten, was wir hier versprechen.
Die Linke
Um sicherzustellen, dass Interessen von jungen Menschen ernst genommen werden, muss man diese in Entscheidungen aktiv einbinden. Das Jugendparlament sollte daher eine Einrichtung mit echten Entscheidungsrechten werden. Auch in städtischen Ausschüssen muss der Anteil von Schüler*innen- und Elternvertretungen gestärkt werden. Wer mitbestimmt, übernimmt Verantwortung, organisiert sich, identifiziert sich mit seinem Lebensumfeld und wehrt sich gegen gesellschaftliche Spaltung bzw. die Diskriminierung anderer.
Sportförderung & Sportinfrastruktur
Sportförderung & Sportinfrastruktur
Sportvereine und -anlagen sind für viele junge Menschen zentrale Orte der Begegnung, unabhängig von Herkunft oder sozialem Hintergrund. Doch Hallenzeiten sind oft knapp, Sanierungsbedarf ist an manchen Standorten spürbar und Vereinsbeiträge sind für manche junge Menschen eine echte Hürde.
Wie wollen Sie Sportvereine und Sportinfrastruktur in Oldenburg stärken? Was tun Sie dafür, dass Sport für alle jungen Menschen zugänglich bleibt, unabhängig vom Geldbeutel?
Bündnis 90/Die Grünen
- kostengünstige Vereinsbeiträge
- Sportbegriff ausdehnen auf öffentlichen Raum - nicht nur Halle und Sportplätze
- genderspezifische Angebote prüfen
- Modernität und Attraktivität nach Oldenburg holen
Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD)
Die Sportvereine Oldenburgs mit ihren engagierten Mitarbeitenden und ehrenamtlichen Trainer*innen sind unersetzbar. Die SPD Oldenburg wird Sportvereine auch weiterhin bei der Realisierung wichtiger infrastruktureller Maßnahmen mit den zur Verfügung stehenden Möglichkeiten unterstützen. Wir werden uns dafür einsetzen, dass alle Menschen sich in Sportvereinen engagieren können. Unabhängig vom Geldbeutel.
Volt
Wir wollen Sportvereine und Sportinfrastruktur in Oldenburg stärken, indem wir Vereine im Kinder-, Jugend- und Integrationsbereich gezielt unterstützen und Sportstätten modernisieren. Schwimmangebote für Schulen und Vereine mit vergünstigten Nutzungsmöglichkeiten sollen ausgebaut werden. Außerdem fördern wir barrierefreie und niedrigschwellige Bewegungsangebote wie Outdoorfitness, Bewegungsparcours und freie Sportflächen, damit alle jungen Menschen unabhängig vom Geldbeutel teilnehmen können.
Wählergemeinschaft Für Oldenburg (WFO)
Sportstätten modernisieren und ausbauen: Hallen und Sportplätze schrittweise sanieren, Kapazitäten erweitern und freie Zeiten durch eine bessere digitale Vergabe effizienter nutzen. Vereine gezielt stärken: Ehrenamt fördern, Bürokratie abbauen und Investitionen in Jugendarbeit, Trainerqualifizierung und moderne Ausstattung finanziell unterstützen. Sport für alle ermöglichen: Vereinsbeiträge dürfen kein Ausschlusskriterium sein. Deshalb sollen bestehende Zuschüsse ausgebaut und ein städtischer Sportfonds geschaffen werden, der Jugendlichen aus einkommensschwachen Familien Beiträge finanziert.
Partei Für Gerechtigkeit (PGM)
Die acht sanierungsbedürftigen Sporthallen gehören in einen verbindlichen Plan mit Terminen, finanzierbar aus dem Bundes-Sondervermögen. Barrierefreie Umkleiden planen wir dabei von Anfang an mit. Für Bäder und Sportplätze fordern wir eine Bestandsgarantie, Hallenzeiten werden transparent vergeben. Vereine entlasten wir von Bürokratie: einfachere Förderanträge und eine städtische Beratungsstelle für Vereinsrecht – wer für die Gemeinschaft arbeitet, darf nicht an Paragrafen scheitern. Und Oldenburg hat schon einmal Vereinsbeiträge übernommen: 2.619 neue Mitglieder. Das machen wir dauerhaft.
Die Linke
Sportstätten und Vereine, in denen Menschen zusammenkommen und Gemeinschaft leben, gehören ausfinanziert und Sportstätten saniert. Teilhabe darf nicht vom Geldbeutel abhängen, weshalb es für Betroffene Sonderkonditionen, z. B. über die Oldenburg-Card, braucht, ohne dass man sich als „Geringverdiener“ outen muss. Gerade in Bezug auf Hallenzeiten wollen wir uns dafür einsetzen, dass das zukünftig gebaute Stadion auch für alle nutzbar sein sollte.
Priorisierung
Priorisierung
Welche zwei der oben genannten Themen haben für Sie persönlich die höchste Priorität in der nächsten Wahlperiode und warum?
Bündnis 90/Die Grünen
Vision/Ziel (und das wird hier in den Fragen nicht mitgedacht): weg von der ressortspezifischen Einteilung hin zu interdisziplinär arbeitenden Teams, in denen vielfältige Kompetenz gebündelt wird, um Projekte umzusetzen (z.B.: Stadt- und Quartiersplanung inklusive Mobilität, Klima, Naturschutz, Soziales)
Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD)
Wohnen und Bildung sind die zentralen Zukunfsthemen unserer Kommune. Wir werden sie mit Nachdruck bearbeiten, ohne die anderen Themenfelder aus dem Blick zu verlieren.
Volt
Klimaschutz ist Menschenschutz. Der Klimaschutz sollte unserer Meinung nach priorisiert werden und ist dabei das Dach für alle anderen Themen. Jeder Bereich, über den wir politisch sprechen, lässt sich auch klimapolitisch betrachten. Wenn wir das Klima nicht schützen, werden alle anderen Bereiche automatisch immer drastischer verschlimmert. Wir von Volt setzen auch bei der Mitbestimmung der Bürger*innen eine große Priorität. Wir wollen nicht für uns selbst in den Stadtrat, sondern für jede einzelne Person in Oldenburg. Deshalb steht "WIR ALLE SIND BÜRGERMEISTER*INNEN" bei uns im Wahlprogramm.
Wählergemeinschaft Für Oldenburg (WFO)
Freizeitangebote erhalten, ausbauen und neu schaffen – für alle Generationen in unserer Stadt. Das ist einer DER Schwerpunkte wofür die WFO steht.
Partei Für Gerechtigkeit (PGM)
Psychische Gesundheit und Beratung: Beratung ist das Frühwarnsystem des Sozialstaats – und wird als freiwillige Leistung immer zuerst gekürzt. Bei IBIS und dem Ernährungsrat ist genau das passiert. Wer mit 18 gleichzeitig durch mehrere Netze fällt, kostet die Stadt später ein Vielfaches. Verbindliche Beteiligung: Ein Rat, der 57 Mio. für ein Stadion beschließt, während über 1.000 Einwendungen folgenlos bleiben, hat ein Grundproblem. Beteiligung braucht Rechte und Budget, nicht nur Anhörungen. Wenn Mitreden nichts verändert, verlieren wir eine ganze Generation an die Politikverdrossenheit.
Die Linke
Alle diese Themen sind enorm wichtig für die kommende Periode des Stadtrats und verdienen volle Aufmerksamkeit. Wenn wir jedoch priorisieren müssten, dann wären das die Themen Wohnen und Klimaschutz. Die Wohnungskrise ist eine der größten Krisen unserer Zeit, denn die hohen Mieten fressen einen großen Teil des Einkommens eines großen Teils der Bevölkerung, denn ein Dach über dem Kopf ist eines der fundamentalsten Grundbedürfnisse des Menschen. Der Klimawandel hingegen ist eine existenzielle Bedrohung für das Leben und muss daher so schnell wie möglich und konsequent bekämpft werden.
Wir haben alle demokratischen Parteien und OB-Kandidat*innen angeschrieben. Von einigen haben wir keine Rückmeldung erhalten, daher sind sie hier nicht aufgeführt.
Du hast noch Fragen zur Wahl?
Hier findest du weitere nützliche Informationen zur Wahl!
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