Am 13.09. wird gewählt! Und zwar gleich zweimal.
Erstens bekommt Oldenburg eine*n neue*n Oberbürgermeister*in (OB). Der*Die OB ist Chef*in der Verwaltung und ist dafür verantwortlich, die politischen Beschlüsse des Stadtrates umzusetzen.
Zweitens wird ein neuer Stadrat gewählt - das ist das Parlament der Stadt. Dafür kandidieren verschiedene Parteien und Wähler*innengemeinschaften. Bekommen sie genug Stimmen, können Sie Stadträt*innen (also kommunale Abgeordnete) in den Stadtrat entsenden. Diese stellen dort Anträge, beraten darüber und entscheiden, wie es in Oldenburg weitergeht.
Wir haben die Kandidierenden für beide Wahlen gefragt, was sie für junge Menschen in Oldenburg tun wollen.
Die Antworten findest du hier!
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Über dieses Projekt
Warum das alles? Klick hier und erfahre mehr über dieses Projekt.
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Was bewegt junge Menschen in Oldenburg und was sagt die Politik dazu?
Mit den „Steckbriefen zur Kommunalwahl“ haben wir Parteien und Kandidierende zu Themen befragt, die den Alltag und die Zukunft junger Menschen betreffen.
Die Idee für das Projekt entstand beim Kinder- und Jugendbüro der Stadt Oldenburg, mit dem Ziel, Jugendthemen vor der Kommunalwahl sichtbarer zu machen. Das KiJu wandte sich an uns JANUN e. V. Oldenburg und wir von JANUN übernahmen daraufhin die weitere Koordination und sprachen verschiedene Jugendgruppen und Organisationen in Oldenburg an.
In weiterer Kooperation beteiligten sich „Die Falken Werser-Ems“ mit an dem Projekt. Gemeinsam haben wir gesammelt, was junge Menschen in Oldenburg beschäftigt.
Daraus entstanden Fragen unter anderem zu Freizeitangeboten und Jugendräumen, Mobilität, Klimaschutz, bezahlbarem Wohnraum, Unterstützung zur psychischen Gesundheit und politischer Mitbestimmung. Wir von JANUN verschickten die Fragen anschließend an die zur Kommunalwahl antretenden Parteien sowie an die Kandidierenden für die Oberbürgermeister:innenwahl. Nicht alle Angeschriebenen haben sich an der Befragung beteiligt. Die eingegangenen Antworten wurden von uns aufbereitet und in den Steckbriefen zusammengeführt. So können junge Menschen vergleichen, wer sich wie zu den Themen positioniert, die ihren Alltag und ihre Zukunft betreffen.
Das fertige Material wird zwar auch online veröffentlicht, soll aber vor allem dort ankommen, wo junge Menschen unterwegs sind. Unter anderem in Oldenburger Freizeitstätten und Schulen. Gerade für junge Menschen, die bereits ab 16 Jahren wählen dürfen, sollen die Steckbriefe Orientierung vor der Kommunalwahl bieten. Ebenfalls dient das fertige Material auch als Orientierung für die U16 Wahl, die maßgeblich in den Freizeitstätten stattfinden wird.
Mit den Steckbriefen wollen wir Kommunalpolitik ein Stück zugänglicher machen und jungen Menschen zeigen: Was hier entschieden wird, hat mit deinem eigenen Leben zu tun. Junge Menschen sollen die Möglichkeit bekommen, sich selbst ein Bild zu machen: Welche Themen sind mir überhaupt wichtig und wer vertritt dazu welche Position?
Vor allem war uns bei dem Projekt wichtig, dass Themen der Jugendlichen gehört werden. Denn viele Entscheidungen, die in Oldenburg getroffen werden, betreffen junge Menschen ganz direkt und sind jetzt Teil ihres Alltags. Trotzdem sind junge Perspektiven in politischen Debatten oft weniger sichtbar. Auch, weil junge Menschen einen kleineren Teil der Bevölkerung und damit auch der Wahlberechtigten ausmachen. Gleichzeitig sind sie diejenigen, die besonders lange mit den Entscheidungen leben werden, die heute getroffen werden.
Politik gestaltet also nicht nur das Oldenburg von heute, sondern auch das Oldenburg, in dem junge Menschen in Zukunft leben werden.
Für uns bedeutet politische Teilhabe deshalb auch: Junge Menschen müssen merken, dass ihre Themen und Meinungen ernst genommen werden. Wenn wir wollen, dass sie sich für Politik und Demokratie interessieren und sich beteiligen, müssen wir ihnen zuhören und zeigen, dass ihre Perspektiven zählen.
Mit dem Projekt wollen wir genau dazu einen kleinen Teil beitragen und Themen junger Menschen sichtbarer machen und zeigen, dass Kommunalpolitik eben auch ihre Politik ist.
Dieses Projekt wird gefördert durch den Jugendfonds der Partnerschaften für Demokratie Oldenburg (PfD). PfD wird getragen vom Präventionsrat Oldenburg und dem Amt für Zuwanderung und Integration. Es wird gefördert vom Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie Leben!“.
Du hast noch Fragen zur Wahl?
Hier findest du weitere nützliche Informationen zur Wahl!
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